Sonntag, 26. Januar 2014

gedankenchaos

so kann es absolut nicht mehr weitergehen. einen tag lang hungere ich und am nächsten fress ich total viel und nehm dann abführmittel. ich muss wenigstens versuchen aus diesem teufelkreis herauszukomme. wenn ich das hungern nicht aufgeben, wird das mit den fa auch nicht besser. ich werd versuchen, dass ich immer so zwischen 1200-1500 kcal esse. dadurch müsste ich auch noch ein bisschen abnehmen können, da dies nur mein grundumsatz ist und ich eigentlich noch täglich sport mache. ab morgen werd ich ein praktikum in der gärtnerei einer tagesklinik machen. um eins hab ich dann therapie zwei orte weiter, wo ich wieder mal diesen riesigen berg hochlaufen muss. allerdings ist meine arbeitszeit von 8.30 bis 14.30 weshalb ich angst habe bescheid zu sagen. außerdem müsste ich dienstag wieder früher gehen, weil ich ein vorstellungsgespräch in einem krankenhaus hab und der termin auch schon um 14.30 ist. hab ehrlich gesagt ziemliche angst vor der therapie morgen, weil mein therapeut ja von den drogen und so erfahren hat. er wollte mich am mittwoch ja schon abholen und mich zwangseinweisen lassen, weil ich im moment nicht ''einschätzbar'' wäre. nunja am dienstag hätte er mich doch besser dort behalten. anfangs wollte er mich ja auch keinesfalls gehen lassen, aber ich natürlich versicher das ich mir nichts antue blabla und was mach ich ne stunde später? nehm dxm und alkohol. ich bin wirklich am überlegen, ob es nicht besser ist, wenn ich dort bleibe und auch wieder fluoxetin anordnen lasse. diese hoffnungslosigkeit bringt mich noch um. eigentlich will ich ja garnicht sterben, aber diese schmerzen und die leere lassen mir auf dauer keine andere wahl mehr. ich mein, was ist dann für ein leben wenn man immer angst hat, dass dieses gefühl wiederkommt und man absolut machtlos dagegen ist? wenn einem plötzlich alles egal ist und man absolut keine freude mehr empfinden kann?

1 Kommentar:

  1. Du hast vollkommen recht, das ist ein echtes scheiß Leben, so, wie wir es veranstalten. Aber wir haben alle eine Chance, es gibt einen Weg. Du hast ihn selber schon genannt, auch, wenn es hart ist. Eine Therapie ist doch schon der richtige Schritt.
    Du bist doch noch so unglaublich jung, es kommt noch so viel. Das Praktikum ist doch gut oder? Du freust dich doch, nicht?
    Halt daran fest.
    Du hast einen schönen Blog, ich folge dir mal.

    Amina

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